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Heizen

Bildquelle: www.eco-therm.ch
Bildquelle: www.eco-therm.ch
Sinkt die Raumtemperatur um 1 Grad, kann das bis zu 6 Prozent der Heizenergie einsparen. Für ein gesundes Raumklima reicht es, Wohn- und Arbeitszimmer auf 20 Grad zu erwärmen. In Küche und Schlafzimmer liegt die optimale Temperatur bei 18 Grad, in Fluren bei 15 Grad. Mit elektronischen Thermostaten lässt sich die Heizung optimal einstellen. Bei Abwesenheit oder nachts wird die Temperatur automatisch gesenkt. Allerdings sollte die Heizung auch bei längerer Abwesenheit nicht ganz abgedreht werden. Es ist teurer, ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen, als die Heizung auf niedriger Stufe laufen zu lassen.
In ungenutzten oder wenig genutzten Räumen Heizung aus oder nur auf niedriger Temperatur laufen lassen.

·      Die Heizung schon vor Beginn der Heizperiode checken: Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser! Durch Luft im Heizkörper kann das Wasser nicht zirkulieren, die Wärmeenergie "kommt nicht an". Deshalb regelmäßig die Heizung entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren!

·      Durch eine Abkühlung auf 16-18 Grad über Nacht im Wohnzimmer können leicht 20-30 Prozent Energie gespart werden. Wenn die Heizungsanlage keine automatische Nachtabsenkung durchführt, helfen programmierbare Thermostate, die auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden.

·      Vorsicht: Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Tag auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen das Frösteln bekommen: Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände bei. Lassen Sie die Wände nicht auskühlen!

 

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